Robinie-Eigenschaften
Robinie ist dauerhaft wetterfest und optimal zur Verwendung im Gartenmöbelbau geeignet
Durch die Inhaltstoffe der Robinie wird das Holz nahezu unverwüstlich.

Eine chemische Behandlung von Robinienholz ist nicht notwendig !
Robinie ist eine sehr gute Alternative zu vielen Tropenhölzern.
Die physikalischen Holzeigenschaften der Robinie werden durch den Holzaufbau bestimmt.
Der Spätholzanteil der Robinie ist mit 70% sehr hoch. Er korreliert eng mit der Dichte und den Festigkeitseigenschaften. Unter den europäischen Holzarten nimmt das Robinienholz aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen abiotische und biotische Einflüsse eine Sonderstellung ein. Die Robinie ist auch unter dem Namen " falsche Akazie" bekannt. Der zwiesligen Wuchsverlauf des Baumstammes erfordert eine aufwendige Weiterverarbeitung.

Robinienholz gehört zu den schwersten einheimischen Holzarten
Das Holz der Robinie besitzt wunderbare technische Eigenschaften.( hohe natürliche Dauerhaftigkeit, Hohe Härte und Elastizität ) Schon unsere Väter wussten die Robinie einzusetzten. Sie fand im Wassermühlenbau sowie im Schiffbau Verwendung. Heute dient die Robinie als das Bauholz für Klettergeräte, Zäune oder Weinstöcke oder Parkettboden. Die Robinie wurde im 17.Jahrhundert in Europa kultiviert. ( benannt nach Jean Robin ) In Europa wird dieser Baum auch Scheinakazie genannt.

unsere Robinie im Möbelbau
Wir verarbeiten eigene Bestände sowie FSC® zertifiziertes Robinie aus Importen von Ungarn und Südfrankreich.
Robinie wird auch als falsche Akazie bezeichnet. Dieser Baum wurde Ende des 18. Jahrhunderts in Europa angesiedelt. Aufgrund des milden Klimas haben sind in Ungarn die höchsten Bestände aufzuweisen.Trockenes Klima und einen selbst relativ anspruchslosen Boden lassen die Robinie immer noch gut gedeihen.
Robinie erkennt man an folgenden Merkmalen:
- unpaarig gefiederte Laubblätter bestehend aus eiförmigen Einzelblättern
- weisse hängende Blütenstämme sehr gut duftend
- Hülsensamen ( giftig )
- längsgefurchte , graubraune Rinde

Robinie (Robinia pseudoacacia) ist ein sehr dauerhaftes, schweres und belastbares Holz aus nordamerikanischen Robinien, das auch in Europa vorkommt.
Es hat eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und Insekten, besonders gegen Holzverwesung.
Wichtige Eigenschaften
Dauerhaftigkeit: Oft Dauerhaftigkeitsklasse 1–2 (auf der europäischen Hoot-Skala), sehr widerstandsfähig gegen Fäulnis.
Härte und Festigkeit: Relativ hart, gute Tragfähigkeit.
Optik: Gelblich-braun bis rötlich; bei Witterung dunkelst es leicht nach und entwickelt eine silbergraue Patina.
Formstabilität: Relativ dimensionsstabil, aber wie bei jedem Holz kann es bei Feuchtigkeit arbeiten (Quell-/Schwindverhalten).
Vorteile im Außenbereich
Langlebigkeit ohne chemische Konservierung in vielen Anwendungen.
Gute Tragfähigkeit für Terrassen, Pergolen, Zäune, Gartenmöbel.
Relativ preisgünstiger im Vergleich zu Tropenholz mit ähnlicher Dauerhaftigkeit.
Umweltaspekte: Robuste heimische oder europäische Nutzung je nach Herkunftsquelle; oft FSC-zertifizierte Optionen erhältlich.
Nachteile und Herausforderungen
Oberfläche splittert bei Schnitten, daher sorgfältige Verarbeitung nötig.
Silikate/harzreiche Sorten können sich wenig leicht bearbeiten lassen; regelmäßiges Abschleifen der Oberfläche kann sinnvoll sein.
Witterungsschutz: Ohne Schutzbeschichtung kann es grau werden; regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer.
Verfügbarkeit: Abhängig von Herkunft; in manchen Regionen als Hart- bzw. Tropenholz-Alternative gelistet.
Pflege und Verarbeitung
Oberflächenbehandlung: Im Außenbereich sinnvoll, z. B. Leinöl, um das Auswaschen von UV- und Feuchtigkeit zu reduzieren. Ohne Schutz verliert es zeitnah die Farbe und bildet eine graue Patina.
Reinigung: Mit milder Seifenlösung und Wasser; kein Hochdruckreiniger, der Holzschichten beschädigen könnte.
Reinigung nach dem Verlegen: Vor dem Endlack oder Öl ggf. leicht anschleifen.
Abdichtung: Bei Terrassen oft empfohlen, alle 2–5 Jahre je nach Belastung zu erneuern.
Schutz gegen Verfärbungen: Bei Fußböden/Wegeplatten kann eine Vorimprägnierung sinnvoll sein.
Typische Anwendungen
Terrassenholz (Dielen)
Garten- und Terrassenmöbel
Zäune, Pergolen, Sichtschutz
Holzbeläge an Pool- oder Gartenseiten (witterungsbeständig, aber poolnahe Bereiche benötigen besondere Pflege)